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Internationaler Tag gegen Lärm 24.04.2018

Henke: Über Folgen von Freizeitlärm aufklären

Berlin – „Obwohl lärmbedingte Hörstörungen vermeidbar sind, ist das öffentliche Bewusstsein hierfür noch viel zu gering.“ Das sagt Rudolf Henke, Vorsitzender des Ausschusses „Prävention und Bevölkerungsmedizin“ der Bundesärztekammer, zum Internationalen Tag des Lärms (25.04.2018). Der Tag steht unter dem Motto "Laut war gestern!". „Besonders Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden. Deshalb sollte schon in Kindertagesstätten und Schulen früh über die Konsequenzen von Freizeitlärm aufgeklärt werden“, fordert Henke.  Lautes Kinderspielzeug, Feuerwerkskörper, elektro-akustische Verstärkung von Musik könnten dem Gehör ebenso schaden wie auch Verkehrs- und Fluglärm. „Geringere Lärmbelästigung kann die Lebensqualität der Menschen steigern und die Krankheitslast in der Bevölkerung verringern.“

Ein Gehörschaden behindert in hohem Maße die zwischenmenschliche Kommunikation. Erworbene Hörstörungen können bereits bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Darauf weist die Empfehlung der Bundesärztekammer „Zur Frage der Vermeidung von Hörstörungen durch Freizeitlärm im Kindes- und Jugendalter“ hin. Ein chronischer Hörverlust ist nicht mehr reversibel und kann mit der Entstehung von Ohrgeräuschen (Tinnitus) verbunden sein.

Empfehlung zur Frage der Vermeidung von Hörstörungen durch Freizeitlärm im Kindes- und Jugendalter [PDF]