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Presse 07.05.2019

Neue Ausgabe des BÄK-Informationsdienstes BÄKground

Berlin - Ende Mai tritt in Münster der 122. Deutsche Ärztetag zusammen. Dabei dürfte die Wahl des neuen Präsidentender Bundesärztekammer (BÄK) in der Öffentlichkeit die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie ist für den dritten Sitzungstag angesetzt. Fest steht, dass es ein neues Gesicht an der Spitze der Bundesärztekammer geben wird, denn Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery wird nach zwei Wahlperioden nicht erneut kandidieren. Im Interview mit BÄKground blickt er zurück auf seine acht Jahre als BÄK-Präsident, aber auch nach vorn auf die kommenden Herausforderungen (S. 6).

So spannend eine Präsidentenwahl auch ist, sie sollte nicht ablenken von anderen wichtigen politischen Themen, die in Münster auf dem Programm stehen – gerade weil es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Ärztinnen und Ärzten nicht immer leicht macht (S. 3). Er versucht nur allzu oft, tatsächliche oder auch nur gefühlte Probleme in der gesundheitlichen Versorgung mit staatlichem Dirigismus zu lösen. Das ist deshalb bedauerlich, weil so die richtigen und wichtigen Vorhaben unterzugehen drohen, für die Spahn ebenfalls die Verantwortung trägt.

Wenn es etwas gibt, was selbst Spahns schärfste Kritiker ihm nicht vorwerfen können, dann ist es Untätigkeit. Und so beschäftigen sich auch zahlreiche Artikel dieser Ausgabe des BÄKground mit Initiativen aus seinem Hause – den begrüßenswerten wie den umstrittenen. Begrüßenswert, das sind sicherlich die Debatten zu so wichtigen Themen wie die Widerspruchslösung bei der Organspende (S. 12) oder den Umgang mit vorgeburtlichen Gentests (S. 14). Kritik hagelt es dagegen für die Reform der Psychotherapeutenausbildung (S. 7). Auch diese Themen dürften auf dem 122. Deutschen Ärztetag intensiv beraten werden.

BÄKground Mai 2019 [PDF]